Bedingungen

Für jede Bedingung muss ein logisches Argument für die gewünschte Programmiersprache definiert werden.

Unter logischem Argument verstehen wir den Ausdruck, der zwischen IF und THEN ange­ge­ben wird: IF logisches Argument THEN.

Aus dem Kon­text­menü zu einer Bedingung wird über Sourcecode > Sprache > LogArg für…​ der interne Sourcecode-Editor geöffnet und das logische Argument kann eingegeben oder bearbeitet werden:

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HINWEIS: Bei erweiterten Bedingungen sollte für den letzten Wert (den 'Sonst-Wert') kein logisches Argument definiert werden – genau wie beim 'Nein-Wert' einer begrenzten Bedingung. Fehlt für den letzten Wert das logische Argument, dann ge­ne­riert LF‑ET auto­ma­tisch ein ELSE-Statement. Die De­fi­ni­tion von logischen Argumenten für diese 'Sonst-Werte' wird nicht emp­foh­len, die Möglichkeit dazu wurde nur beibehalten, damit - historisch bedingt - bestehende Ent­schei­dungs­ta­bellen , die erweiterte Bedingungen enthalten, nicht zwingend geändert werden müssen.

Konkrete Beispiele finden Sie in den Beschreibung der einzelnen Programmiersprachen, z.B. im Kapitel: Bedingungen für Java.

Hinweise für die De­fi­ni­tion von logischen Argumenten

  • Wir empfehlen die Klammerung von logischen Ausdrücken.

  • LF‑ET prüft bei der Gene­rie­rung die Klammerung und ergänzt diese bei Bedarf auto­ma­tisch. Allerdings werden die Klammern dann in separaten Zeilen vor und nach dem logischen Argument eingefügt. Dies sieht auf den ersten Blick zwar etwas ungewöhnlich aus, ist aber notwendig, um z.B. auch Kommentarzeilen innerhalb des logischen Ausdrucks zu ermöglichen.