Mehrere Intervalle in einer Testanweisung
In diesem Beispiel sind 12, 24 und 36 gültige Testwerte bzw. gültige Äquivalenzklassen. Bei einem 2‑stelligen Eingabefeld sind dann alle anderen Werte zwischen 0 und 99 ungültig. Dies kann über mehrere Intervalle, die direkt aneinandergereiht sind, zum Ausdruck gebracht werden:

LF‑ET wählt dann bei Testfällen mit ungültiger Eingabe bei dieser Bedingung zuerst eines der aneinandergereihten Intervalle zufällig aus und berechnet dann für die Ausgabe den konkreten Testwert, je nach Anforderung, als Mittelwert oder als Zufallswert dieses Intervalls:

Für die optionale Grenzwertanalyse werden die unteren und oberen Grenzwerte aller Intervalle verwendet.
Mit den oben dargestellten Intervallen sind alle gültigen und ungültigen Werte zwischen 0 und 99 lückenlos und überlappungsfrei festgelegt. Werden die Intervalle in den Zeilen 1 bis 3 durch einfache Zahlenwerte ersetzt, z.B. [12:12] durch 12, dann liefert die automatische Intervallprüfung Warnungen zu den hierdurch entstandenen Intervall-Lücken.