Syntax

Testanweisungen mit Rechenoperationen haben den folgenden Aufbau:

num

AnzahlFehler

=

AnzahlFehler

+

1

num

argument1

operator1

argument2

[ operator2

argument3 ]

num

Schlüsselwort, markiert die Testanweisung als numerische Rechen- oder Vergleichs-Operation

argument1

Der Name einer Variablen

Falls die Variable nicht existiert:

  • Bei einer Wertzuweisung wird die Variable auto­ma­tisch angelegt

  • Eine Vergleichsoperation wird mit Fehler beendet

operator1

Entweder der Zuweisungs-Operator (=),

oder ein Vergleichs-Operator für zwei numerische Werte oder Ausdrücke (<, <=, ==, !=, <>, >=, >),

oder ein Vergleichs-Operator für den Vergleich eines numerischen Wertes mit einem Intervall (in, !in)

argument2

Der Name einer be­reits existierenden Variablen,

oder eine Zahl,

oder ein Intervall

Optional:

   operator2

   argument3

 

Ein Operator für einfache Grundrechenarten (+, -, *, /)

in Kombination mit dem Namen einer existierenden Variablen oder einer Zahl

Beispiele

num AnzahlFehler = 0

Zuweisung: Der Variablen AnzahlFehler wird der Wert 0 zugewiesen

num AnzahlFehler = AnzahlFehler + 1

Zuweisung: Der Wert der Variablen AnzahlFehler wird um 1 erhöht

num PosMwSt = PosNetto * 19%

Zuweisung: Berechnung Mehrwertsteueranteil aus Netto-Betrag

num AnzahlFehler > 0

Vergleich: Prüfung, ob der Wert der Variablen AnzahlFehler größer als 0 ist

num AnzahlFehler in [ 1 : 5 ]

Vergleich: Prüfung, ob der Wert der Variablen AnzahlFehler im angegebenen Intervall liegt, d.h. größer oder gleich 1 und kleiner oder gleich 5 ist

Weitere Hinweise

  • Die Groß-/Kleinschreibung ist bei Schlüsselworten und Variablennamen ohne Bedeutung

  • Zahlen­werte müssen bis auf Weiters noch in einem technischen Format ange­ge­ben werden, ähnlich wie z.B. Double-Werte in Java:

    • kein Tausender-Trennzeichen

    • keine Kommas, Dezimalzeichen ist der Punkt

    • Ein Beispiel: 5123.25

  • Folgt nach einem Zahlen­wert ein Prozentzeichen, dann wird der Wert intern auto­ma­tisch durch 100 geteilt:

    • 5% wird intern zu 0.05

  • Damit ein Bedingungswert als zulässig (im Sinne von ausführbar) gilt, müssen alle diesem Bedingungswert zugeordneten Rechen- oder Vergleichsoperationen erfolg­reich ausgeführt worden sein, siehe dazu auch das Beispiel im vorherigen Kapitel