Testanweisungen mit Intervallen
Äquivalenzklassen können aber auch numerische Intervalle sein. Für solche Intervalle unterstützt LF‑ET eine Intervall-Schreibweise und wählt bei der Testfallgenerierung optional einen beliebigen Wert oder den Wert der genau zwischen den definierten Grenzen liegt.
Notation
Ein Intervall ist bei LF‑ET eingeschlossen
-
in eckigen Klammern,
Unter- und Obergrenze sind getrennt durch einen
-
Doppelpunkt,
-
vertikalen Strich oder
-
Semikolon.
Die Ausrichtung der beiden Striche der Klammern legt fest, ob die jeweilige Grenze innerhalb oder außerhalb des Intervalls liegt.
Beispiele

Die Intervallangaben in der Wertetabelle werden von LF‑ET wie folgt interpretiert:
Intervall-Angabe |
Bedeutung |
[ 0 : 2.000 [ |
steht für das Intervall 0 – 1.999. Der Wert 2.000 liegt nicht im Intervall, da die waagerechten Striche der hinteren Klammer „von dem Wert weg zeigen“ |
[ 2.000 : 10.000 ] |
steht für das Intervall von 2.000 – 10.000. Die Werte 2.000 und 10.000 sind in dem Intervall enthalten, da die waagerechten Striche der Klammern „in das Intervall zeigen“ |
] 10.000 : 100.000 [ |
steht für das Intervall von 10.001 – 99.999. Die Werte 10.000 und 100.000 liegen beide nicht im Intervall, da bei beiden Klammern die waagerechten Striche „von dem Wert weg zeigen“ |
| Wenn die Intervallangaben damit als besser lesbar empfunden werden: LF‑ET ignoriert Leerzeichen vor oder nach den Zahlenwerten. |