Version 2.2.0
Testfall-Generierung
Mit der optional verfügbaren Generierung von Testfällen, inkl. Export zu Testmanagement- und Testausführungswerkzeugen, wurden die Einsatzmöglichkeiten von LF‑ET um einen dritten Bereich erweitert:
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Vorgabenerstellung
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Programm-Generierung
Massen-Import von Bedingungen und Aktionen
Manchmal müssen Wertelisten als Bedingungen oder Aktionen in Entscheidungstabellen abgebildet werden. Hierfür wurde eine leistungsstarke Importfunktion geschaffen, die es erlaubt, auch größere Mengen von Bedingungen oder Aktionen aus externen Quellen in eine Entscheidungstabelle zu importieren.
Weiterführende Informationen: Bedingungen und Aktionen aus der Zwischenablage importieren
Intervall-Erkennung bei Bedingungs- und Aktionswerten
LF‑ET erkennt Intervallangaben jetzt nicht mehr nur in Testanweisungen, sondern auch bei den Symbolen und Beschreibungen von Bedingungs- und Aktionswerten.
Neben der Notation von Intervallen in eckigen Klammern…
] ‑Inf : 30 ] |
alle ganzzahligen Werte kleiner oder gleich 30 |
[ 31 : 50 ] |
alle ganzzahligen Werte zwischen 31 und 50 |
[ 51 : Inf [ |
alle ganzzahligen Werte größer oder gleich 51 |
…"versteht" und analysiert LF‑ET jetzt bei Bedingungs- und Aktionswerten auch eine vereinfachte Darstellung von Zahlenbereichen, wie z.B.
<= 30 |
alle ganzzahligen Werte kleiner oder gleich 30 |
31 - 50 |
alle ganzzahligen Werte zwischen 31 und 50 |
>= 51 |
alle ganzzahligen Werte größer oder gleich 51 |
Die vereinfachte Darstellung wird erkannt, wenn bei mindestens einem Wert ein Größer- oder Kleiner-Zeichen verwendet wurde und sie wird genauso behandelt, wie die reguläre Intervall-Notation:
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Automatische Erkennung der Anzahl an Nachkommastellen
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Bei Bedingungswerten: Prüfung auf Lücken und Überlappungen
Bei bestehenden Entscheidungstabellen kann es deswegen in Einzelfällen vorkommen, dass bei Bedingungen jetzt Warnungen zu erkannten Intervall-Lücken oder -Überlappungen angezeigt werden. Dies kann leicht "flächendeckend" mit der Funktion -List-ET geprüft werden.
Bei der Generierung von Programmen werden erkannte Überlappungen allerdings als Fehler eingestuft, was eine Generierung für die betroffene Entscheidungstabelle verhindern würde. Können oder sollen gemeldete Überlappungen nicht bereinigt werden, dann kann die Prüfung der vereinfachten Intervall-Angaben für einzelne Programmiersprachen mit dem Generierungsparameter DontCheckIntervals deaktiviert werden.
Schnelle Navigation mit Tastenkombinationen
Mit den folgenden Tastenkombinationen kann "von überall" schnell und direkt zu einem bestimmten Editor "gesprungen" werden:
STRG + UMSCHALT + T |
Direktsprung zum Text-Editor |
STRG + UMSCHALT + W |
Direktsprung zum Wertetabellen-Editor |
STRG + UMSCHALT + A |
Direktsprung zum Testanweisungs-Editor |
Sehr nützlich ist auch das schnelle Filtern von Regeln:
ALT + NACH-OBEN |
Auf einer gefüllten Regelzelle oder in einer Zeile des Wertetabellen-Editors: Zeigt alle Regeln an, die den gerade fokussierten Bedingungs- oder Aktions-Wert verwenden |
ALT + A |
Auf einer beliebigen Zelle der Entscheidungstabelle: Zeigt alle Regeln an, die einen beliebigen Wert (alle) der gerade fokussierten Bedingung oder Aktion verwenden |
TIPP: Die meisten Tastenkombinationen werden im Kontextmenü (rechte Maustaste auf einer beliebigen Zelle) angezeigt.
Kommandozeilen-Funktionen
- Aufhebung der Grenze für die Anzahl der Parameter
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Durch eine neue, optionale Notation, können betriebsystembedingte Grenzen für die Anzahl der Parameter beim Aufruf von Kommandozeilenfunktionen umgangen werden.
Siehe auch Kapitel: No Limits für die Anzahl der Argumente beim Funktionsaufruf
- Funktionsnamen
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Die Namen einiger Funktionen wurden verbessert, so wurde z.B. -List zu -List-ET, -CAList wurde zu -List-BA, usw.

Abwärtskompatibilität ist sichergestellt: Die seitherigen (alten) Funktionsnamen sind zwar nicht mehr dokumentiert, sie funktionieren aber langfristig weiter wie gewohnt, so dass auf Anwenderseite Anpassungen nicht zwingend notwendig sind.
- -List-ET
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Die Entscheidungstabellen-Liste wurde inhaltlich erweitert, neue Spalten liefern jetzt zusätzlich die folgenden Informationen:
RG
Die Anzahl der Regelgruppen in der Entscheidungstabelle
BDV
Die eventuell festgelegte Benutzerdefinierte Version der Entscheidungstabelle
Wrn Feh
Die Anzahl der Warnungen und Fehler, die bei der automatischen Prüfung der Entscheidungstabelle festgestellt wurden
Siehe auch Kapitel: -List-ET
- -List-BA
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Die Liste aller Bedingungen und Aktionen aus Entscheidungstabellen wurde ebenfalls inhaltlich erweitert, neue Spalten liefern jetzt zusätzlich die folgenden Informationen:
RG
Zeigt an, ob die Bedingung eine Regelgruppenbedingung (RGB) ist, oder ob die Aktion eine Regelgruppenaktion (RGA) ist
*W
Gibt die Anzahl der Werte der Bedingung oder Aktion an
Siehe auch Kapitel: -List-BA
- -List-RG
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Diese neue Funktion analysiert alle Zusammenhänge zwischen verschachtelten Entscheidungstabellen und deren Regelgruppen.
Da eine Regelgruppe als ein Prozessschritt angesehen werden kann, bietet diese Liste eine gute Übersicht über die in einem Prozess enthaltenen Prozessschritte, inkl. der Zusammenhänge und der jeweiligen Mengengerüste, wie z.B. die in jedem Prozessschritt enthaltenen Regeln, Bedingungen und Aktionen.
Siehe auch Kapitel: -List-RG
- Interface-Generierung
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Für Programmiersprachen, die Interfaces unterstützen (wie z.B. Java, Groovy, C#, ABAP), wurde diese Generierungsvariante weiter ausgebaut und wird zwischenzeitlich als "bevorzugt zu verwenden" empfohlen.
Durch weitere, sprachbezogene Generierungsparameter in Verbindung mit der Funktion –GenSrc, können Softwaremodule aus rein fachlichen Entscheidungstabellen generiert werden, ohne dass an den Entscheidungstabellen dazu programmspezifische Ergänzungen vorgenommen werden müssen.
Zusätzlich wurden Möglichkeiten geschaffen, auch konkrete Datenwerte aus den Entscheidungstabellen bei der Programmgenerierung verwenden zu können, z.B. als Enum-Eigenschaften oder als Methoden-Parameter. Dies reduziert nochmals den manuellen Aufwand und die damit verbundenen Fehlermöglichkeiten bei der Erzeugung und Pflege von Softwaremodulen.
Siehe auch Kapitel:
Maven-Plugin
DevOps, Continuous Integration (CI), Continuous Deployment (CD):
Für die Software- und Testfallgenerierung, insbesondere in automatisierten CI/CD-Umgebungen, steht LF‑ET auch als Maven-Plugin zur Verfügung.
Siehe auch Kapitel: Das LF‑ET-Maven-Plugin
Die Hilfe als eigenständige Anwendung
Die integrierte Hilfe wird jetzt grundsätzlich immer als eigenständige Anwendung gestartet und kann so besser gleichzeitig mit LF‑ET genutzt werden. LF‑ET kann mit der Hilfe kommunizieren und so bei Bedarf das automatische Umschalten zu anderen Inhalten veranlassen.