Testanweisungen für Regeln
Testanweisungen auf Regel-Ebene sind nur für Ausnahmefälle vorgesehen.
Die Testschritte, die zu einer Regel gehören, ergeben sich üblicher Weise durch die konkreten Ausprägungen der Bedingungs- und Aktionswerte. Diese Testschritte werden auch nach Änderungen an einer Regel bei der nächsten Generierung automatisch angepasst.
Testanweisungen, die ausschließlich für eine Regel festgelegt werden, bergen die Gefahr, dass sie nur mit den Bedingungs- und Aktionswerten gültig sind, die zum Zeitpunkt der Erfassung in der Entscheidungstabelle hinterlegt sind. Der Test Analyst bekommt unter Umständen nicht mit, wenn sich am Regelwerk etwas ändert, da die Vorgaben üblicherweise vom Anforderungsmanagement gemacht werden.
Hinzu kommt die Gefahr, dass eine Regel gelöscht wird und damit werden dann auch diese Testanweisungen gelöscht. Das Löschen einer Regel ist bei Änderungen am Regelwerk deutlich wahrscheinlicher als das Löschen einer Bedingung oder einer Aktion.
Aus diesem Grunde sollte genau überlegt werden, ob Testanweisungen tatsächlich auf der Ebene einer Regel definiert werden müssen.

- Testfall Vorbedingung
-
Anweisungen, die in die Vorbedingung des Testfalles aufgenommen werden, wenn die Regel im Testfall verwendet wird.
- Testfall Nachbedingung
-
Anweisungen, die in die Nachbedingung des Testfalles aufgenommen werden, wenn die Regel im Testfall verwendet wird.
- Zwischenschritt, Anweisungen
-
Anweisungen, die im Testfall zwischen dem letzten Testschritt aus Bedingungen und dem ersten Testschritt aus Aktionen eingefügt wird, wenn die Regel im Testfall verwendet wird.
- Zwischenschritt, erwartetes Resultat
-
Prüf-Anweisungen, die im Testfall zwischen dem letzten Testschritt aus Bedingungen und dem ersten Testschritt aus Aktionen eingefügt wird, wenn die Regel im Testfall verwendet wird.