GenSrc - Gene­rie­rung von Sourcecodes

gensrc 01

Mit dieser Funktion kann Programmcode für beliebig viele Ent­schei­dungs­ta­bellen ge­ne­riert werden.

gensrc 03

 

Für die Gene­rie­rung von Programmcode für die ge­rade geöffnete Ent­schei­dungs­ta­belle kann auch das Gene­rie­rungs-Menü oder die Tastenkombination STRG + G verwendet werden.

Notwendige Parameter

Parameter [Kurzform]

-GenSrc "Ver­zeich­nis-Name(n)" [‑gs]

Gene­riert Sourcecodes aus Ent­schei­dungs­ta­bellen ausgehend vom Ver­zeich­nis "Ver­zeich­nis-Name". Es können auch mehrere Ver­zeich­nisse, getrennt durch das im Betriebssystem gültige Trennzeichen (unter Windows z.B. Semikolon ";") ange­ge­ben werden. Fehlt die Ver­zeich­nis­an­gabe, dann wird auto­ma­tisch entweder das aktuelle Arbeitsverzeichnis, oder, wenn ange­ge­ben, der Ver­zeich­nis­name des Parameters -RootDirectory, verwendet.

Optionale Parameter

Parameter [Kurzform]

-Recursive [‑rec]

Dieser Parameter veranlasst, dass auch alle Unterverzeichnisse durchsucht werden.

-FileNamePattern "Namens­muster" [‑fnp]

Beschränkung der Verarbeitung auf Dateien, die dem ange­ge­benen Namens­muster entsprechen.

Die Groß-/Kleinschreibung ist ohne Bedeutung.

Zur Maskierung können die folgenden Zeichen verwendet werden:
   *  für eine beliebige Zeichenfolge
   ?  für genau ein beliebiges Zeichen

Auch die Angabe mehrerer Namens­muster ist, durch Komma oder Semikolon getrennt, möglich.

Voreingestellt ist "*.lfet".

-SkipUnchanged [‑sku]

Mit diesem Parameter kann verhindert werden, dass be­reits bestehende Sourcecodes, durch funktional identische neue Versionen überschrieben werden.

Dazu wird der neu gene­rier­te Source­code mit dem be­reits bestehen Source­code verglichen, wobei bestimmte Muster von Zeitstempel- oder LF‑ET-Versions-Angaben igno­riert werden.

Siehe auch project.ini ide.<Programmiersprache>.SkipUnchanged.

-SourceCode [‑src]

Angabe der Programmiersprache, für die Source­code ge­ne­riert werden soll. Voreingestellt ist die zuletzt verwendete Sprache, z.B. "Java". Es kann genau eine Sprache ange­ge­ben werden.

-InterfaceDefault [‑id]

Mit diesem Parameter wird bei Ent­schei­dungs­ta­bellen, die selbst noch keinerlei Sourcecodes für die gewählte Sprache enthalten, standardmäßig die Interface-Gene­rie­rung verwendet.

-ForceSrcPath "Ver­zeich­nis-Name" [‑fsp]

Mit diesem Parameter kann ein bestimmtes Zielverzeichnis für die Gene­rie­rung erzwungen werden.

Übersteuert eventuell in project.ini-Dateien vorhandene SourcePath-Parameter.

-CreateMissingFolders [‑crmf]

Dieser Parameter veranlasst, dass Aus­gabe-Ver­zeich­nisse, die noch nicht vorhanden sind, auto­ma­tisch erzeugt werden.

-RunProcedureFiles [‑rpf]

Nach jeder einzelnen Programm­gene­rie­rung aus einer Ent­schei­dungs­ta­belle, kann der Start einer Folgeverarbeitung festgelegt werden.

Siehe auch project.ini ide.<Programmiersprache>.ProcedureFile.

Dieser Parameter muss gesetzt sein, wenn diese Prozeduren auch bei der Massen-Gene­rie­rung mit -GenSrc ausgeführt werden sollen.

-ContinueOnError [‑coe]

Mit diesem Parameter wird die Verarbeitung nicht abgebrochen, wenn bei der Gene­rie­rung ein Fehler auftritt.

Return codes

Return-Codes - Bei Verwendung der Funktion z.B. in einem Skript:

0

Fehlerfreie Verarbeitung

1

Mindestens ein Fehler ist während der Verarbeitung aufgetreten, nähere Informationen sind im Verarbeitungs-Protokoll ersichtlich.

Beispiele

Eine typische Form des Aufrufs ist z.B.:

lfetconsole.bat -GenSrc "D:/MyWorkspace" -Recursive –SourceCode Java -InterfaceDefault

Oder in Kurzform:

lfetconsole.bat -gs "D:/MyWorkspace" -rec -src java -id