Exit - Ende-Zustände festlegen

LF‑ET unterstützt bei Ent­schei­dungs­ta­bellen mit Regel­gruppen auch die Testfallberechnung für Zustandsbasiertes Testen:

  • Jede Regel­gruppe entspricht dabei einem Zustand

  • Jede Regel entspricht einem Zustands­über­gang

  • Regelbasierte Systeme können mit konkreten Ende-Zuständen

    exit 01

  • oder auch ohne konkrete Ende-Zustände be­schrie­ben werden, z.B. wenn es keine einzige Regel gibt, die als nächsten Zu­stand "Ende der Verarbeitung" angibt:

    exit 02

  • Bei Systemen ohne Ende-Zustände, die endlos iterieren, erkennt LF‑ET Rekursionen auto­ma­tisch und beendet dann ggf. die Berechnung eines Testfalles in einem zufälligen und für das Testen evtl. ungünstigen Zu­stand

  • Mit der Testschritt-Eigenschaft exit=true, in der Testanweisung zum Regel­gruppen-Bedingungswert, kann eine Regel­gruppe gezielt als mögliche Ende-Regel­gruppe bzw. als möglicher Ende-Zu­stand markiert werden:

    exit 03

    LF‑ET versucht dann, alle Testfälle mit einer Regel zu beenden, die als nächste Regel­gruppe eine so markierte Ende-Regel­gruppe angibt.

    Oder anders ausgedrückt: LF‑ET versucht dann, alle Testfälle mit einem Zustands­über­gang zu beenden, der als nächsten Zu­stand einen so markierten Ende-Zu­stand angibt.

    In diesem Beispiel sollten alle Testfälle mit Regel R05, Regel R10 oder Regel R11 enden.