Konsistenzprüfung bei Bedingungen

Alle Intervalle, die bei derselben Bedingung definiert sind, werden auto­ma­tisch vor jeder Testfallgenerierung auf Konsistenz geprüft:

Gleiche Anzahl an Nach­komma­stellen

Die Intervalle innerhalb einer Bedingung müssen eine einheitliche Anzahl an Nach­komma­stellen haben. Dies ist z.B. wichtig für die Berechnung der korrekten oberen und unteren Grenzwerte bei Verwendung der Grenzwertmethode. Falls hier Unterschiede festgestellt werden, wird dieses als Fehler bewertet und eine Gene­rie­rung von Testfällen wird nicht zugelassen.

Überlappungen

Eine Überlappung liegt vor, wenn mindestens ein Wert in mehr als einem Intervall enthalten ist. Eine Überlappung wird als Fehler interpretiert und die Gene­rie­rung von Testfällen wird verhindert, da in diesem Fall Testfälle entstehen können, die bei gleichen konkreten Werten unter­schied­liches Verhalten abprüfen.

Lücken

Eine Lücke liegt vor, wenn zwischen dem kleinsten und größten Wert, der über die Intervalle definiert ist, mindestens ein Wert gefunden wird, der keinem Intervall angehört. Die Lücke wird als Warnung interpretiert und verhindert nicht die Gene­rie­rung der Testfälle.

Ausschluss von der Prüfung

Sollen Intervalle von der Konsistenzprüfung ausgeschlossen werden, dann müssen diese zu­sätz­lich in runde Klammern eingeschlossen werden, hier ein Beispiel:

intervalle fuehrende nullen 01

Die beiden Intervall­angaben ( [ 2000 : 9999 ] ) und ( [ 01 : 99 ] ) werden bei der Prüfung der Konsistenz aller Intervalle für Bedingung B02 nicht geprüft, weil sie zu­sätz­lich in runde Klammern eingeschlossen sind. Ohne den Ausschluss dieser beiden Intervalle würde die Konsistenzprüfung mehrere Überlappungen als Fehler liefern.