Sicherheitskopien
LF‑ET speichert standardmäßig neben dem Original einer Entscheidungstabelle auch automatisch bis zu 10 Sicherheitskopien (Backups) mit fortlaufender Nummerierung. Die aktuellste Sicherheitskopie hat immer die kleinste Zahl:
Anlagebewertung.lfet
Anlagebewertung.lfet.1.$bak
Anlagebewertung.lfet.2.$bak
Anlagebewertung.lfet.3.$bak
Wenn die Arbeit an einer Entscheidungstabelle beendet wird, dann werden die Sicherheitskopien in eine ZIP-Datei gepackt:
Anlagebewertung.lfet
Anlagebewertung.lfet.$bak.zip
Entpackt liegen die Backup-Dateien nur vor, solange eine Entscheidungstabelle in LF‑ET geöffnet ist.
Bei Bedarf können die Einstellungen für die Erstellung von Backups über Schlüssel in der Datei Project.ini individuell angepasst werden:
- 1) BackupHistoryZip = true | false (Standard-Voreinstellung: true)
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Mit dem Wert false wird das Packen der Sicherheitskopien in eine ZIP-Datei unterdrückt
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- 2) BackupHistoryLength = n (Standard-Voreinstellung: 10)
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Die maximale Anzahl Backup-Dateien pro Entscheidungstabelle, eine ganze Zahl zwischen 0 und 50
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Mit dem Wert 0 kann die Erstellung von Backup-Dateien deaktiviert werden
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Ist die Anzahl der bereits gespeicherten Backup-Dateien zu einer Entscheidungstabelle größer als der hier angegebene Wert, dann wird diese als Wert verwendet
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Wenn die maximale Anzahl Backup-Dateien erreicht ist, dann wird das älteste Backup-File gelöscht
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Alle gespeicherten Backup-Dateien werden chronologisch sortiert und, beginnend mit Nummer 2, neu durchnummeriert
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Abschließend wird die aktuelle Original-Datei als Backup-Datei mit der Nummer 1 gespeichert
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- 3) BackupHistoryFolder = xxx
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Der Name des Ordners, z.B. Backup, in dem die Backup-Dateien gespeichert werden sollen
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Es muss ein direkter Unterordner des Entscheidungstabellen-Ordners sein.
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Falls der Ordner noch nicht existiert, wird er automatisch angelegt, bereits existierende Backup-Dateien für die Entscheidungstabelle im ET-Ordner werden automatisch in den neuen Ordner verschoben
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Bei Problemen erhält der Anwender eine genaue Fehlermeldung und die Ordnerangabe wird ignoriert, d.h. die Backup-Dateien werden im Entscheidungstabellen-Ordner abgelegt
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- 4) BackupHistoryRoot = x:/xxx/xxx/…
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Der Pfad zu einem "Wurzelverzeichnis" unter dem die Backup-Dateien, inklusive der jeweiligen Ordnerstruktur, gespeichert werden sollen
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Dieser Schlüssel übersteuert eine eventuell vorhandene BackupHistoryFolder-Angabe, d.h. eine evtl. gleichzeitig existierende BackupHistoryFolder-Angabe wird ignoriert
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Die hier angegebene Pfad-Struktur muss bereits existieren
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Es muss ein "Nebenzweig" zum Entscheidungstabellen-Pfad sein, d.h.
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muss mit mindestens dem Laufwerk und optional noch mit einigen Ordnern übereinstimmen
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muss sich aber in mindestens einem Verzeichnis "über" dem Entscheidungstabellen-Ordner unterscheiden
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Aus dem Entscheidungstabellen-Pfad wird der übereinstimmende Teil entfernt, der Rest "unter" dem angegebenen "Root-Ordner" hinzugefügt, so dass auch bei den Backupdateien die systemweite Eindeutigkeit über die Ordnerstruktur (Pfad + ET-Name) sichergestellt ist
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Bei Problemen erhält der Anwender eine genaue Fehlermeldung und die Ordnerangabe wird ignoriert, d.h. die Backup-Dateien werden im Entscheidungstabellen-Ordner abgelegt
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- 5) BackupHistoryVersion = V02
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Mit dem Wert V02 kann eine neue, performantere Version des Backup-Dateimanagements gewählt werden
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Wenn Entscheidungstabellen auf Netzlaufwerken liegen, dann können in seltenen Fällen beim Speichern störende Verzögerungen auftreten
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Als Ursache konnte die Verwaltung der Backupdateien identifiziert werden, was zur Bereitstellung dieser zweiten Version führte
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