Die Datei LFET.Pro­ject.ini

LFET.Pro­ject.ini und LFET.Project.yaml-Dateien dienen zur zentralen Festlegung von Projekt-Einstellungen für Gruppen von Ent­schei­dungs­ta­bellen, wie z.B. Einstellungen für das Management von Sicher­heits­kopien, De­fi­ni­tion von Ablageverzeichnissen und Encodings für gene­rier­te Dateien, usw.

Zulässig sind die folgenden Datei­namen

Hinweise zu LFET.Pro­ject.ini-Dateien

  • Die Groß-/Kleinschreibung der Datei­namen ist ohne Bedeutung.

  • Die Groß-/Kleinschreibung ist auch bei den Schlüssel­namen ohne Bedeutung, ebenso die Verwendung von Punkten zur Wort-Trennung.

  • LFET.Pro­ject.ini-Dateien können auch ver­schach­telt werden, siehe dazu: Mehrere Pro­ject.ini Dateien.

  • Einstellungen, die nur für genau eine Ent­schei­dungs­ta­belle gelten sollen, können auf 2 Arten definiert werden:

  • Beispiele: Ein bestimmter Klassen-Name, eine besondere Java-Package-Angabe, die gezielte Unterdrückung von Intervall-Prüfungen, usw.

  • LFET.Pro­ject.ini-Dateien werden, ausgehend vom Speicherort der Ent­schei­dungs­ta­belle, rückwärts in der Ordnerhierarchie gesucht. Siehe hierzu auch: Die Suche nach Pro­ject.ini-Dateien.

  • Schlüssel­namen können, wahlweise in geschweiften oder eckigen Klammern, über die Syntax ${Schlüssel} oder $[Schlüssel] auch in Schlüsselwerten verwendet werden, hier ein Beispiel-Eintrag in einer LFET.Pro­ject.ini-Datei:

    ide.Java.SourcePath = ${project.root}/../../java/${package}

    oder in einer LFET.Project.yaml-Datei:

    ide.Java:
      SourcePath: ${project.root}/../../java/${package}
  • Wichtig: Bei mehrstufigen Pfad­an­ga­ben darf als Trennzeichen nicht "\" sondern nur "/" verwendet werden, d.h. nicht Java\Source sondern: Java/Source.

  • Bei relativen Pfad­an­ga­ben wird zur Bildung des absoluten Pfades der Speicherort der LFET.Pro­ject.ini-Datei als Basis verwendet.

  • Bei Bedarf können auch eigene Schlüssel, sowohl in LFET.Pro­ject.ini-Dateien, als auch über die Syntax $$Schlüssel=Wert, in den Ent­schei­dungs­ta­bellen selbst definiert werden. Die De­fi­ni­tion eigener Schlüssel in Ent­schei­dungs­ta­bellen erfolgt auf dieselbe Weise wie die De­fi­ni­tion sprachbezogener Gene­rie­rungs­para­me­ter.

  • Schlüsseldefinitionen in Ent­schei­dungs­ta­bellen überschreiben gleichnamige Definitionen aus LFET.Pro­ject.ini-Dateien.