Gene­rie­rungs-Optionen zur Äquivalenzklassenbildung

aequivalenzklassen 01

Repräsentant als Mittelwert oder Zufallswert

Für die Gene­rie­rung der konkreten Testfälle sind aus den Äquivalenzklassen, die als Intervalle ange­ge­ben sind, Werte auszuwählen. Dabei bie­tet LF‑ET die beiden Möglichkeiten „Mittelwert“ oder „Zufallswert“

Wenn die Option „Mittelwert“ ausgewählt ist, dann bildet LF‑ET den Mittelwert des Intervalls. In jedem Testfall, in dem die Äquivalenzklasse ausgewählt wird, wird dann immer der gleiche Repräsentant getestet. Der gebildete Mittelwert wird immer mit der Genauigkeit ange­ge­ben, die über die Testanweisung vorgegeben wird.

Bei Setzen der Option „Zufallswert“ bildet LF‑ET jedes Mal einen zufälligen Wert, der in dem definierten Intervall liegt. Wenn die Äquivalenzklasse in mehr als einem Testfall verwendet wird, dann sind die konkreten Werte in der Regel unterschiedlich.

Siehe auch Kapitel: Testanweisungen mit Intervallen.

Testanweisungen auch für irrelevante Bedingungswerte ge­ne­rie­ren

Mit der Option „Testanweisungen auch für irrelevante Werte ge­ne­rie­ren“ werden Regeln, die eine irrelevante Bedingung enthalten, zu konkreten Regeln. Das bedeutet, dass LF‑ET das Zeichen „irrelevant“ durch einen zufälligen Wert der Bedingung ersetzt und damit für diese Bedingung auch entsprechende Testanweisungen ge­ne­riert. Hinweis: Bei der zufälligen Auswahl des Wertes berücksichtigt LF‑ET mögliche Einstellungen zur Art der Äquivalenzklasse. Es wird stets ein Wert ausgewählt, der eine gültige Äquivalenzklasse repräsentiert.

Testfälle ohne Äquivalenzklassen-Kategorien bevorzugen

Derzeit nur relevant für Ent­schei­dungs­ta­bellen mit Regel­gruppen. So können zum Beispiel bei der Testfallgenerierung bevorzugt zuerst Testfälle ohne Hinweise oder Fehlermeldungen ermittelt und ausgegeben werden.

Siehe auch Kapitel: Testanweisungen mit Kategorien.

Statistiken erzeugen

Die Option „Statistiken erzeugen“ hat informativen Charakter.

LF‑ET erzeugt mit dieser Option Statistiken, die dem Test Analysten zeigen, ob bzw. zu welchem Grad gewünschte Testüberdeckungen mit den gene­rier­ten Testfällen erreicht wurden.

Darüber hinaus liefert LF‑ET eine Übersicht, welche konkreten Werte in welchen Regeln und in welchen Testfällen verwendet werden. So kann der Test Analyst auch die Qualität der bereitgestellten Testdaten bewerten.