Ergänzende Hinweise

Damit im Testanweisungs-Edi­tor der Bereich "Zulässige Bedingungswerte bestimmen" aufgeklappt werden kann, muss eine Verknüpfung zu einer Testanweisungs-Untergruppe zum Bestimmen von zulässigen Bedingungswerten bestehen.

Diese Anweisungen werden bei folgenden Test­anweisungen gesucht und verarbeitet:

Wenn beim zweiten Wert einer Bedingung mit genau zwei Werten (d.h. bei dem Sonst-Wert) kein logischer Ausdruck gefunden wurde, aber im ersten Wert dieser Bedingung, dann wird der im ersten Wert gefundene Ausdruck auto­ma­tisch invertiert - d.h. mit umgekehrter Wirkung - verwendet.

In einer Testanweisung können auch mehrere logische Ausdrücke, je­weils in einer eigenen Zeile, ange­ge­ben werden:

hints 01

Nicht emp­foh­len, aber aus Gründen der Abwärtskompatibilität möglich: Mehrere Ausdrücke in einer Zeile, sie müssen nur durch Komma getrennt sein. Dies ist auch der Grund, warum Kommas in den Ausdrücken selbst nicht vorkommen dürfen:

hints 02

Leere Zeilen und Zeilen, die mit einem doppelten Schrägstrich '//' beginnen, werden igno­riert:

hints 03

Alle logischen Ausdrücke einer Anweisung sind standardmäßig mit "UND" verknüpft, d.h. die Auswertung gilt dann als erfolg­reich ausgeführt, wenn alle Ausdrücke erfolg­reich aus­gewertet wurden. Die Auswertung wird nach dem ersten nicht erfolg­reich aus­ge­wer­te­ten Ausdruck abgebrochen.

Es kann auch ein "ODER"-Argument zwischen alle Ausdrücke gesetzt werden:

hints 04

Die Auswertung gilt dann als erfolg­reich ausgeführt, wenn mindestens ein logischer Ausdruck erfolg­reich aus­ge­wer­tet wurde. Die Auswertung wird nach dem ersten erfolg­reich aus­ge­wer­te­ten Ausdruck abgebrochen.

Eine Mischung von UND- und ODER-Ausdrücken in derselben Anweisung wird derzeit nicht unterstützt.

Alle Details der internen Verarbeitung der einzelnen Anweisungen bei der Testfallgenerierung können detailliert im Protokoll "Zulässige Bedingungswerte bestimmen" nachvollzogen werden.