Datengetriebenes Testen
Wenn Testdaten bei der Testfallgenerierung verwendet werden, dann ist es möglich, dass mehr als ein Datensatz geeignet ist, um einen konkreten Testfall zu generieren.
Das ISTQB beschreibt Datengetriebenes Testen als ein
skriptbasiertes Verfahren, bei dem die Testeingaben und vorausgesagten Ergebnisse in einer (Kalkulations-) Tabelle gespeichert werden, sodass ein Steuerungsskript alle Tests in der Tabelle ausführen kann. Datengetriebenes Testen wird oft unterstützend beim Einsatz von Testausführungswerkzeugen wie Mitschnittwerkzeugen verwendet.
LF‑ET unterstützt auch dieses Testverfahren: Wenn die Optionen für Datengetriebene Testfälle aktiviert sind, dann werden für jeden empfohlenen Testfall solange weitere Testfälle mit jeweils neuen Testdaten generiert,
-
bis es entweder für den empfohlenen Testfall keine weiteren ungenutzten Datensätze mehr gibt,
-
oder bis das vorgegebene Limit für die Anzahl zusätzlicher datengetriebener Testfälle pro empfohlenem Testfall erreicht ist.
Da hierbei die Nutzung der Datensätze, im Sinne von "verbraucht", nur auf Testfall-Ebene kontrolliert wird, kann es vorkommen, dass ein Testdatensatz mehrfach, in jeweils unterschiedlichen Testfällen, verwendet wird.