Version 2.3.0
Regeln filtern
Mit einer neuen Filterfunktion können Regeln jetzt auch nach beliebig komplexen Kriterien gefiltert werden. Die Filterungen können auch als Schnappschüsse gespeichert werden.

Siehe auch Kapitel: Regeln filtern
Backup-Dateien
- Automatisches Zippen
-
Alle Backup-Dateien zu einer Entscheidungstabelle werden jetzt automatisch in eine ZIP-Datei gepackt und liegen entpackt nur noch vor, solange eine Entscheidungstabelle in LF‑ET geöffnet ist.
Weitere Informationen siehe: BackupHistoryZip.
- Zweites, alternatives Management der Backup-Dateien
-
Wenn Entscheidungstabellen auf Netzlaufwerken liegen, dann können in seltenen Fällen beim Speichern störende Verzögerungen auftreten. Als Ursache konnte die Verwaltung der Backupdateien identifiziert werden, was zur Bereitstellung einer zweiten, alternativen Version des Backup-Datei-Managements führte.
Weitere Informationen siehe: BackupHistoryVersion.
Simulation von Regel-Abläufen
- Protokollierung und statistische Auswertung
-
Die einzelnen Simulationsschritte und die dabei durchlaufenen Regeln werden jetzt automatisch protokolliert und statistisch ausgewertet. Die Protokolle und Statistiken können beim Beenden der Simulation wahlweise gespeichert oder verworfen werden.
Programm-Generierung
- Extraktion von Informationen aus Entscheidungstabellen erweitert
-
Die aktuell für Java und Groovy verfügbare Übernahme von Informationen aus den Entscheidungstabellen wurde erweitert. So werden bei der Enum-Generierung für Intervalle jetzt z.B. auch automatisch boolean isInInterval(double/int value) generiert.
- Stateless, Generic & Annotations
-
Für die Sprachen Java und Groovy wird jetzt auch die Generierung von zustandslosen und generischen Softwaremodulen unterstützt, ebenso die Verwendung von Annotations.
Siehe auch: InterfaceStateless und InterfaceAnnotations.
- Verhinderung unnötiger Neu-Generierungen
-
Bei automatischen Massen-Generierungen, z.B. im Kontext von CI/CD mit dem LF‑ET-Maven-Plugin, kann jetzt das Überschreiben von bereits existierenden und funktional identischen Softwaremodulen unterdrückt werden: SkipUnchanged
- Weitere Sprachen
-
Neu hinzugekommen sind Generatoren für Python, JavaScript und TypeScript.
Die dazugehörigen Kapitel haben es noch nicht von der TODO-Liste in das Handbuch geschafft, bei Interesse stehen wir aber gerne für Rückfragen, Demos oder mit Beispielprojekten zur Verfügung.
Testfall-Generierung
- Erweitert: Export-Formate
-
LF‑ET unterstützt verschiedene Testfall-/Testsuite-Exportformate, damit die generierten Testfälle in gewohnter Weise dokumentiert und die Ausführungen protokolliert werden können.
Die Export-Formate wurden erweitert, aktuell sind verfügbar: Gherkin/Cucumber, Robot Framework, TestLink, aqua und Excel.
- Neu: Datengetriebene Testfallgenerierung
-
Werden Testdaten bei der Testfallgenerierung verwendet, dann ist es möglich, dass mehr als ein Datensatz geeignet ist, um einen konkreten Testfall zu generieren. Mit einer neuen Option können jetzt zusätzlich zu den empfohlenen Testfällen auch datengetriebene Testfälle generiert werden.
- Erweitert: Zustandsbasierte Testfallgenerierung
-
Beim "Zustandsbasierten Testen" mit LF‑ET wird eine Regel als ein Zustandsübergang betrachtet. Bei der n-Switch-Überdeckung steht n für die Anzahl von Zuständen zwischen dem Anfangs- und dem End-Zustand eines Testfalles.
Seither war die Switch-Überdeckung auf 0-Switch und 1-Switch begrenzt. Dieses Limit wurde aufgehoben und LF‑ET ermittelt für jede Entscheidungstabelle individuell die höchste wählbare Switch-Überdeckung.
Weiterführende Informationen: Optionen für Regelgruppen.
Die Konfigurationsdatei Project.ini
- Alternativer Name: LFET.Project.ini
-
Um die Konfigurationsdatei deutlicher dem Tool LF‑ET zuzuordnen, kann der Datei jetzt der Präfix "LFET." vorangestellt werden: LFET.Project.ini. Die Groß-/Kleinschreibung ist dabei ohne Bedeutung.
- Alternatives Format: LFET.Project.yaml
-
LFET.Project.yaml und Project.yaml sind alternative Namen für die Datei Project.ini und ermöglichen anstelle des klassischen Property- Formates (Schlüssel=Wert) die Verwendung der leichtgewichtigen Auszeichnungssprache YAML.
- Private INI-Datei für eine Entscheidungstabelle
-
Wenn LF‑ET bei der Suche nach Project.ini-Dateien für die aktuell geöffnete Entscheidungstabelle im selben Verzeichnis eine gleichnamige Datei findet, die zusätzlich zur Dateiendung .lfet noch die Endung .ini oder .yaml hat, dann fügt LF‑ET diese Datei als erste in die Liste der gefundenen Project.ini-Dateien ein.
Weiterführende Informationen:
- Project.ini-Dateien verschachteln
-
Mehrere Project.ini-Dateien können jetzt verschachtelt werden. So können gezielt einzelne globale Einstellungen, wie z.B. die Package-Definition für Java-Module, für eine Gruppe von Entscheidungstabellen in einem Unterordner gezielt übersteuert werden.
Weiterführende Informationen: Nested Project.ini.
- Verbesserte Suche nach Project.ini-Dateien
-
Der Algorithmus zur Suche nach Project.ini-Dateien wurde komplett überarbeitet und optimiert. In seltenen Fällen vorgekommene Verzögerungen beim Öffnen von Entscheidungstabellen, oder bei der Generierung von Programmen, sollten damit der Vergangenheit angehören.