Gene­rie­rungs­parameter für ABAP

Die Gene­rie­rung von Source­code kann durch folgende Parameter beeinflusst werden:

Parameter Default-Wert Zulässige Werte
$$AsteriskComments

Standardmäßig ge­ne­riert LF‑ET für ABAP alle Kommentarzeilen mit einem Sternzeichen (Asterisk) am Zeilenanfang.

Mit dem Wert false beginnen die Kommentare mit einem doppelten Hochkomma und werden zu­sätz­lich zum umgebenden Source­code passend eingerückt.

Auch als globaler Parameter in der Datei project.ini möglich: ide.abap.asteriskComments

true

true

false

$$Clipboard

Durch den Wert TRUE wird bei der Gene­rie­rung und beim Scrapbook-Import das System-Clipboard (die Zwi­schen­ablage) verwendet, siehe auch Source-Transfer bei ABAP

Siehe auch project.ini: ide.abap.clipboard

false

true

false

$$Clipboard.Encoding

Optional kann ein vom Betriebssystem ab­wei­chendes Encoding für den Datenaustausch mit der Zwi­schen­ablage definiert werden.

Siehe auch project.ini: ide.abap.clipboard.encoding

System-

Encoding

beliebig

$$Clipboard.SuppressFile

Optional kann bei Verwendung der Zwi­schen­ablage die Speicherung der Sourcedatei im Filesystem unterdrückt werden.

Siehe auch project.ini: ide.abap.clipboard.suppressFile

false

true

false

$$Extension

Extension des erzeugten Sourcefiles.

Siehe auch project.ini: ide.abap.extension

abap

beliebig

$$Filename

Gene­riert einen vom Ent­schei­dungs­ta­bellen-Namen ab­wei­chenden Datei-Namen.

ET-Name

beliebig

$$LineSize

Mit diesem Parameter kann die maximal zulässige Zeilenlänge von 72 Zeichen auf 255 Zeichen erweitert werden.

Auch als globaler Parameter in der Datei project.ini möglich: ide.abap.lineSize

72

72

255

$$Scrapbook.SuppressText

Optional kann bei der Scrapbook-Ge­ne­rie­rung die Einbindung von Titeln und Texten als Kommentare unterdrückt werden.

Siehe auch project.ini: ide.abap.scrapbook.suppressText

false

true

false

$$TodoTag

Hiermit kann das Standard-ToDo-Tag "TODO", das bei der Scrapbook-Ge­ne­rie­rung verwendet wird, frei definiert werden.

Siehe auch project.ini: ide.abap.todoTag

TODO

beliebig

 

Parameter für die ABAP-Interface-Ge­ne­rie­rung:

Parameter Default-Wert Zulässige Werte
$$InterfaceName

Die Angabe dieses Parameters löst die Interface-Gene­rie­rung für ABAP aus.

Siehe auch project.ini: ide.abap.InterfaceName

---

beliebig

$$InterfaceRulesClassName

Mit diesem Parameter kann ein individueller Name für das Logik-Modul (Rules-Engine) festgelegt werden. Standardmäßig wird dazu der Name der Ent­schei­dungs­ta­belle verwendet.

Siehe auch project.ini: ide.abap.InterfaceRulesClassName

ET-Name

beliebig

$$InterfaceRuleGroups

Verlagert die Regel­gruppensteuerung komplett in die gene­rier­te Rules-Engine, die entsprechenden Bedingungen und Aktionen entfallen dann im Interface und bei der Implementierung entfällt die manuelle Programmierung der Schleife um den Rules-Engine-Aufruf.

Siehe auch project.ini: ide.abap.interfaceRuleGroups

false

true

false

$$InterfacePrefixIs

Individueller Präfix für die Bedingungsmethoden, wie z.B. "_is".

Siehe auch project.ini: ide.abap.interfacePrefixIs

is

beliebig

$$InterfacePrefixDo

Individueller Präfix für die Aktionsmethoden, wie z.B. "_do".

Siehe auch project.ini: ide.abap.interfacePrefixDo

do

beliebig

$$InterfaceExtension

Extension der erzeugten Interface-Datei.

abap

beliebig

$$InterfaceVarName

Name des Interface-Parameters.

io_if

beliebig

$$InterfaceExtendedMethodNames

LF‑ET prüft auto­ma­tisch, ob alle gene­rier­ten Methodennamen gültig sind. Falls nicht, wird die Verwendung dieses Parameters emp­foh­len, der die vollständige Auflösung aller Son­der­zei­chen auslöst.

Siehe auch project.ini: ide.abap.interfaceExtendedMethodNames

false

true

false

$$InterfaceIgnoreQmark

Verhindert die Auflösung von Fragezeichen für Methodennamen bei Verwendung von $$InterfaceExtendedMethodNames=true.

Siehe auch project.ini:ide.abap.interfaceIgnoreQmark

false

true

false

$$MethodName

$$MN (Kurzform)

Mit diesem Gene­rie­rungs­parameter

  • im logischen Argument einer Bedingung oder eines Bedingungswertes oder

  • im Statement einer Aktion oder eines Ak­tions­wertes

wird nicht die auto­ma­tische Gene­rie­rung des Interface-Methodennamens verwendet, sondern direkt der je­weils ange­ge­bene Parameterwert.
 
Zur Dokumentation in den gene­rier­ten Mo­du­len wird der jewei­lige Source­code auch in den Kommentar der Interface-Methode mit aufgenommen.

---

beliebig

 

Beispiel:

$$Filename=ET0001

 

Hinweise zu Gene­rie­rungs­para­me­tern:
  • Gene­rie­rungs­parameter werden als Kommentarzeilen direkt im Source­code ange­ge­ben. Wir empfehlen hierzu die ersten Zeilen des Prologs zur Ent­schei­dungs­ta­belle.

  • Werden keine Gene­rie­rungs­parameter eingegeben, dann arbeitet die Gene­rie­rung mit den Default-Werten.

  • Mehrere Gene­rie­rungs­parameter in einer Zeile sind möglich.

  • Groß-Klein-Schreibung spielt keine Rolle.

  • Ein Gene­rie­rungs­parameter darf maximal einmal vorkommen.

  • Nach erfolg­reicher Gene­rie­rung kann die Liste der verarbeiteten Gene­rie­rungs­parameter im Tooltip der Info-Zeile eingesehen werden.

  • Bei Fehlern (ungültige oder fehlende Werte, mehrfache Gene­rie­rungs­parameter, etc.) wird die Gene­rie­rung abgebrochen und der Anwender erhält eine detaillierte Beschreibung der Ursache am Bildschirm angezeigt.

  • Viele Gene­rie­rungs­parameter können auch "global" in der Datei Pro­ject.ini festgelegt werden, siehe: Sprachbezogene Schlüssel in der Datei Pro­ject.ini