Bedingungen
Für jede Bedingung muss ein logisches Argument definiert werden.
Zum ABAP-Code (d.h. zum logischen Argument) der ersten Bedingung gelangt man über das Kontextmenü einer beliebigen Zelle der ersten Bedingungszeile:

Es wird nur der logische Ausdruck definiert. Das "IF"-Statement wird von LF‑ET später automatisch generiert. Als Hilfestellung und zur besseren Orientierung wird im grauen Kasten über dem Eingabebereich der Titel (die fachliche Bedeutung) und ggf. ergänzender Text zur Bedingung angezeigt:
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Wir empfehlen die Verwendung von Klammern, dies unterstreicht optisch die Tatsache, dass es sich hier um einen logischen Ausdruck handelt. |
LF‑ET prüft bei der Generierung die Klammerung und ergänzt diese bei Bedarf automatisch, wobei die Klammern dann in separaten Zeilen vor und nach dem logischen Argument eingefügt werden. |
Zum logischen Argument der zweiten Bedingung gelangt man entweder durch Drücken der Tastenkombination STRG + BILD-AB (zweimal) oder über die Schaltfläche "weiter zum nächsten leeren 'Muss'-Sourcecode":

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Müssen für eine Bedingung Daten ermittelt, berechnet oder initialisiert werden, so kann dies im Prolog zur Bedingung oder im Prolog zur Entscheidungstabelle durchgeführt werden. |
Bei Bedarf kann für eine Bedingung anstelle eines IF-Statements auch ein CASE-Statement generiert werden, siehe CASE-Statements bei ABAP. |
HINWEIS: Bei erweiterten Bedingungen sollte für den letzten Wert (den 'Sonst-Wert') kein logisches Argument definiert werden – genau wie beim 'Nein-Wert' einer begrenzten Bedingung. Fehlt für den letzten Wert das logische Argument, dann generiert LF‑ET automatisch ein ELSE-Statement. Die Definition von logischen Argumenten für diese 'Sonst-Werte' wird nicht empfohlen, die Möglichkeit dazu wurde nur beibehalten, damit - historisch bedingt - bestehende Entscheidungstabellen, die solche Sourcecodes enthalten, nicht zwingend geändert werden müssen.
Weiterführende Informationen:
