Fehlerbehandlung (optional)

Eine Ent­schei­dungs­ta­belle ist erfolg­reich ausgeführt, wenn genau eine Regel durchlaufen wurde.

Dass beim Durchlaufen einer Ent­schei­dungs­ta­belle keine Regel ausgeführt wird - was als schwerer (Design-) Fehler einzustufen ist - kann nur unter den folgenden Umständen vorkommen:

Die Ent­schei­dungs­ta­belle enthält eine erweiterte Bedingung…​

…​bei der - entgegen unserer Empfehlung - auch für den letzten Wert ein Source­code in der Ent­schei­dungs­ta­belle angelegt wurde (d.h. LF‑ET ge­ne­riert kein "ELSE", siehe auch Programmierung von Bedingungen)…​

…​und es tritt bei der Ausführung ein Wert auf, der in der Wertetabelle dieser Bedingung nicht berücksichtigt wurde.

Damit diese Fehler ("die Ent­schei­dungs­ta­belle hat versagt") zur Laufzeit garantiert erkannt werden, ge­ne­riert LF‑ET bei solchen Ent­schei­dungs­ta­bellen auto­ma­tisch eine entsprechende Fehlerbehandlung.

Um die auto­ma­tisch gene­rier­te Fehlerbehandlung bei Bedarf an Projekt- oder Unternehmens-Standards anzupassen, kann eine individuelle Fehlerbehandlung in der Ent­schei­dungs­ta­belle eingegeben werden…​

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…​oder die Fehlerbehandlung kann zentral in einer INI-Datei "LFET.ABAP.Error.ini" definiert werden.

Weiterführende Informationen: