Generierungsparameter für PL/SQL
Für die Beispiele in diesem Handbuch-Abschnitt wurden zwei Parameter gesetzt, um die automatische Verwendung der Zwischenablage zu aktivieren und um einen bestimmten Package-Namen festzulegen, nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel: Source-Transfer bei PL/SQL.
Die Generierung von PL/SQL-Sourcecode kann über die folgenden Parameter beeinflusst werden:
| Parameter | Default-Wert | Zulässige Werte | Bedeutung, Wirkung |
|---|---|---|---|
$$Begin |
TRUE |
TRUE, FALSE |
Der Wert FALSE unterdrückt die automatische Generierung der BEGIN Anweisung |
$$Clipboard |
FALSE |
TRUE, FALSE |
Durch den Wert TRUE wird bei der Generierung und beim Scrapbook-Import das System-Clipboard (die Zwischenablage) verwendet, siehe auch Source-Transfer bei PL/SQL |
$$Clipboard .Encoding |
System-Encoding |
beliebig |
Optional kann ein vom Betriebssystem abweichendes Encoding für den IO mit der Zwischenablage definiert werden |
$$Clipboard .SuppressFile |
FALSE |
TRUE, FALSE |
Optional kann bei Verwendung der Zwischenablage die Speicherung der Sourcedatei im Filesystem unterdrückt werden |
$$CreateOrReplace |
TRUE |
TRUE, FALSE |
Der Wert FALSE unterdrückt die automatische Generierung der CREATE OR REPLACE Anweisung |
$$Extension |
sql |
beliebig |
Extension des erzeugten Sourcefiles |
$$Filename |
ET-Name |
beliebig |
Generiert einen vom Entscheidungstabellen-Namen abweichenden Datei-Namen |
$$PackageBody |
TRUE |
TRUE, FALSE |
Der Wert FALSE unterdrückt die automatische Generierung der Package-Body-Deklaration |
$$PackageName |
ET-Name |
beliebig |
Ermöglicht die freie Bennenung des zu generierenden Packages |
$$Scrapbook .SuppressText |
FALSE |
TRUE, FALSE |
Optional kann bei der Scrapbook-Generierung die Einbindung von Titeln und Texten als Kommentare unterdrückt werden |
$$Slash |
FALSE |
TRUE, FALSE |
Mit dem Wert TRUE wird am Ende des generierten Codes ein "/" angefügt |
$$TodoTag |
TODO |
beliebig |
Hiermit kann das Standard-ToDo-Tag "TODO", das bei der Scrapbook-Generierung verwendet wird, frei definiert werden |
Nur im seltenen Ausnahmefall, bei einer generierten Fehlerbehandlung, relevant:
Parameter |
Default-Wert |
Zulässige Werte |
Bedeutung, Wirkung |
$$VarNameSuccess |
lfet_ok_et-name (max. 30 Zeichen, Kleinbuchstaben) |
beliebig |
Hiermit kann der Name der logischen 'Erfolgs-Variablen' geändert werden. |
$$VarNameError |
lfet_err_et-name (max. 30 Zeichen, Kleinbuchstaben) |
beliebig |
Hiermit kann der Name der 'Fehler-Variablen' geändert werden. |
Hinweise zu Generierungsparametern:
-
Generierungsparameter können als Kommentarzeilen direkt im Sourcecode angegeben werden. Wir empfehlen hierzu die ersten Zeilen des Prologs zur Entscheidungstabelle.
-
Werden keine Generierungsparameter eingegeben, dann arbeitet die Generierung mit den Default-Werten.
-
Mehrere Generierungsparameter in einer Zeile sind möglich.
-
Groß-Klein-Schreibung spielt keine Rolle.
-
Ein Generierungsparameter darf nur einmal vorkommen.
-
Nach erfolgreicher Generierung kann die Liste der verarbeiteten Generierungsparameter im Protokoll-Bildschirm eingesehen werden.
-
Bei Fehlern (ungültige oder fehlende Werte, mehrfache Generierungsparameter, etc.) wird die Generierung abgebrochen und der Anwender erhält eine detaillierte Beschreibung der Ursache am Bildschirm angezeigt.
-
Viele Generierungsparameter können auch "global" in der Datei Project.ini festgelegt werden, siehe: Sprachbezogene Schlüssel in der Datei Project.ini
Weiterführende Informationen: