Generierungsparameter für Cs/C#
Die Generierung des Sourcecodes kann über folgende Parameter beeinflusst werden.
| Parameter | Default-Wert | Zulässige Werte |
|---|---|---|
$$BracketsNewLine Die geschweiften Klammern der if-else-Struktur werden in einer separaten Zeile generiert. |
true |
true false |
$$EmptyLines Eine Leerzeile zwischen den generierten Blöcken. |
true |
true false |
$$Extension Extension des erzeugten Sourcefiles. |
cs |
beliebig |
$$Filename Generiert einen vom Entscheidungstabellen-Namen abweichenden Datei-Namen. |
ET-Name |
beliebig |
$$Namespace Mit diesem Parameter kann ein Namespace angegeben werden, der dann automatisch bei der Scrapbook oder Interface-Generierung verwendet wird. Mit $$Namespace="" wird der C#-Code ohne Namespace-Angabe generiert. |
ET-Name |
beliebig |
$$Regions Mit dem Wert false kann die automatische Generierung von Region-Tags (#region, #endregion) unterdrückt werden. |
true |
true false |
$$Scrapbook.SuppressText Mit dem Wert true kann bei der Scrapbook-Generierung die Einbindung von Titeln und Texten als Kommentare unterdrückt werden. Siehe auch: Datei Project.ini, sprachbezogene Schlüssel: ide.sprache.scrapbook.suppresstext. |
false |
true false |
$$TodoTag Hiermit kann das Standard-Todo-Tag "TODO", das bei der Scrapbook-Generierung verwendet wird, frei definiert werden. So können z.B. in VisualStudio generierte LF‑ET-TODO’s von "normalen" TODO’s unterschieden werden. Siehe auch: Datei Project.ini, sprachbezogene Schlüssel: ide.sprache.todotag. |
TODO |
beliebig |
Speziell für die Variante "Interface-Generierung":
| Parameter | Default-Wert | Zulässige Werte |
|---|---|---|
$$InterfaceName Die Angabe dieses Parameters löst die Interface-Generierung für Cs/C# aus. Siehe auch project.ini: ide.cs.InterfaceName |
--- |
beliebig |
$$InterfaceRulesClassName Mit diesem Parameter kann ein beliebiger Name für das Logik-Modul festgelegt werden. Siehe auch project.ini: ide.cs.InterfaceRulesClassName |
ET- Name |
beliebig |
$$InterfaceRuleID Dieser Parameter ermöglicht das Tracen der RuleID’s bei der Interface-Generierung für Cs/C#. |
false |
true false |
$$InterfaceRuleGroups Verlagert die Regelgruppensteuerung komplett in die generierte Rules-Engine, die entsprechenden Bedingungen und Aktionen entfallen dann im Interface und bei der Implementierung entfällt die manuelle Programmierung der Schleife um den Rule-Engine-Aufruf. Auch möglich in project.ini: ide.cs.InterfaceRuleGroups=true. |
false |
true false |
$$InterfacePrefixIs Mit diesem Parameter kann ein individueller Präfix für die Bedingungsmethoden festgelegt werden, wie z.B. "_Is". |
Is |
beliebig |
$$InterfacePrefixDo Mit diesem Parameter kann ein individueller Präfix für die Aktionsmethoden festgelegt werden, wie z.B. "_Do". |
Do |
beliebig |
$$InterfaceExtension Extension der erzeugten Interface-Datei. |
cs |
beliebig |
$$InterfaceVarName Name des Interface-Parameters. |
iface |
beliebig |
$$InterfaceExtendedMethodNames LF‑ET prüft automatisch, ob alle generierten Methodennamen gültig sind. Falls nicht, wird die Verwendung dieses Parameters empfohlen, der die vollständige Auflösung aller Sonderzeichenauslöst. |
false |
true false |
$$InterfaceIgnoreQmark Verhindert die Auflösung von Fragezeichen für Methodennamen bei Verwendung von $$InterfaceExtendedMethodNames=true. Auch möglich in project.ini: ide.cs.InterfaceIgnoreQmark=true. |
false |
true false |
$$MethodName $$MN (Kurzform) Mit diesem Generierungsparameter - im logischen Argument einer Bedingung oder eines Bedingungswertes oder - im Statement einer Aktion oder eines Aktionswertes wird nicht die automatische Generierung des Interface-Methodennamens verwendet, sondern direkt der jeweils angegebene Parameterwert. Zur Dokumentation in den generierten Modulen wird der jeweilige Sourcecode auch in den Kommentar der Interface-Methode mit aufgenommen. |
--- |
beliebig |
Beispiel: // $$Filename=MyProgram
$$Extension und $$Filename können auf Entscheidungstabellen-Ebene (im Prolog) gesetzt werden. Die Parameter $$emptyLines und $$bracketsNewLine werden für eine Sprache in der LF‑ET.ini gesetzt.
Hinweise zu Generierungsparametern:
-
Generierungsparameter werden als Kommentarzeilen direkt im Sourcecode angegeben. Wir empfehlen hierzu die ersten Zeilen des Prologs zur Entscheidungstabelle.
-
Werden keine Generierungsparameter eingegeben, dann arbeitet die Generierung mit den Default-Werten.
-
Mehrere Generierungsparameter in einer Zeile sind möglich.
-
Groß-Klein-Schreibung spielt keine Rolle.
-
Ein Generierungsparameter darf maximal einmal vorkommen.
-
Nach erfolgreicher Generierung kann die Liste der verarbeiteten Generierungsparameter im Tooltip der Info-Zeile eingesehen werden.
-
Bei Fehlern (ungültige oder fehlende Werte, mehrfache Generierungsparameter, etc.) wird die Generierung abgebrochen und der Anwender erhält eine detaillierte Beschreibung der Ursache am Bildschirm angezeigt.
-
Viele Generierungsparameter können auch "global" in der Datei Project.ini festgelegt werden, siehe: Sprachbezogene Schlüssel in der Datei Project.ini
Weiterführende Informationen: